Wildcamping San Salvatore

Der letzte Wochenende Trip führte uns Ins schöne Lugano. Wir wanderten von Paradiso aus auf den Gipfel des San Salvatore. Der Weg führte uns eine Weile der Strasse entlang und schlussendlich in den Wald hinein. Mit meinem Trekking Rucksack war der Aufstieg nicht unbedingt leicht. Genau dieses Gefühl aber macht mich glücklich. Die Anstrengung und das spüren meines Körpers. Jason war wie immer tapfer und lief sehr gut mit. Motivieren muss ich Ihn jedesmal, meistens wandert er aber wie ein kleiner Profi. Keinen besseren Wanderpartner könnte ich mir wünschen. Der Ausblick auf dem Berg ist Atemberaubend. Von verschiedenen Aussichtsplattformen aus, sieht man den Luganer See, die umliegenden Berge und Dörfer.

Am meisten geblasen hat es am höchsten Punkt, auf dem Dach der Kirche. Für Rundum Ausblick lohnt es sich aber dennoch. Ich hätte weniger Häuser und mehr Natur erwartet. Es wurde immer später und die Frage des „Wo stelle ich das Zelt hin“ tauchte auf. Ein wenig unter dem Restaurant fanden wir eine geeignete (Windig war es überall) Stelle. Wie schon oft, fragte ich mich in welche Situation ich uns jetzt wieder gebracht habe. Die letzte Bahn war schon abgefahren und der Weg vom Berg herunter hätte uns zwei Stunden gekostet. Also stellte ich so schnell wie möglich das Zelt auf und richtete es ein. Unterdessen war Jason beschäftigt mit Brennholz sammeln. Es war so kalt das wir uns alle mitgebrachten Kleider überzogen und erstmal eine Suppe kochten. Endlich konnte ich entspannen und meine Gedanken dem Ausblick widmen. was für ein Glück wir hatten. Keine Menschenseele war zu hören. Der Sonnenuntergang schenkte uns einen blau, violett, roten Himmel. Von unserem Platz aus, waren die Berge noch lange zu sehen. Um warm zu haben verzogen wir uns ins Zelt. Minus 6°C sollte es werden in der Nacht. Mein kleiner Mann schlief schnell ein und ich genoss die Ruhe. Als es ganz dunkel war kletterte ich aus dem Zelt um die Sterne zu sehen. Der Himmel war Sternenklar und die Lichter der Dörfer und Städte leuchteten in verschiedensten Farben. Traumhaft.

Bis fast neun Uhr schliefen wir in unseren Zelt. Geweckt wurden wir von Vögeln und einigen Wanderer die früh aufgestanden waren. Sie gratulierten uns zur überstandenen Nacht. Frierend aber Glücklich kochten wir uns eine „Zmorge“ Suppe und räumten zusammen. Den Weg runter vom San Salvatore hüpften und sprangen wir. Nun wollten wir den Tag noch an der Wärme in der Sonne verbringen. In Lugano im Park sassen wir am See, sprangen herum und genossen die wärmende Sonne.

Veröffentlicht von hannahsadventuretrips

Reisebegeisterte 25 Jährige und Mama eines wundervollen Jungen. Wir sind so oft es geht draussen, erleben Abendteuer wie Wildcampen oder Klettern.

Hinterlasse einen Kommentar